Auf den Spuren der Familie von Gagern

Hier möchte ich dir einige Wander- und Ausflugtipps geben, wo du Spuren dieser berühmten Familie von Gagern noch heute finden kannst.

Vielleicht hast du Lust, mit deiner Familie oder mit Freunden auf Erkundungstouren der Familie von Gagern zu gehen. Wenn du die vorherigen Kapitel bereits gelesen hast, dann weißt du schon einiges zu ihrer Geschichte und es kann spannend sein, ihre Spuren zu suchen. Nachfolgend einige Tipps, wo du sie entdecken kannst:

Hier ist als erstes der Gagernrundweg zu nennen. Laufe doch einmal den ungefähr zwei Kilometer langen Rundweg durch Hornau entlang. An mehreren Stationen erfährst du auf Informationstafeln viel Wissenswertes über die Familie und das alte Dorf Hornau. Du kommst natürlich auch am ehemaligen Hofgut und der Gräberanlage der Familie vorbei.

Die Gagernhöhle, auch Fuchs- oder Ofterdingenhöhle genannt, ist eine kleine Felsgrotte, die du unterhalb des Gräbenwaldes am Liederbach in der Nähe einer kleinen Fußgängerbrücke findest. Ein Foto von ihr siehst du oben auf dieser Seite. Sie ist von der Straße „Am Gagernring“ aus zu erreichen. Friedrich von Gagern soll die Höhle gerne besucht haben, um sich auzuruhen und nachzudenken. Auch eine Sage gibt es zu dieser Höhle.

Auf dem Staufen an der Felsgruppe Großer Mannstein findest du seit dem Jahr 2007 eine Gedenktafel zum so genannten Staufenschwur. Denn auf diesem Berg sollen die Brüder Heinrich, Max und Friedrich im Herbst 1838 geschworen haben, sich gemeinsam mit ihrer ganzen Kraft für die Einheit Deutschlands einzusetzen.

Staufenschwur

Staufenschwur – eine Plakette erinnert an den historischen Moment. Foto: Birgit Gröger

Die Gräberanlage der Familie befindet sichauf dem Hornauer Friedhof. Hier findest du unter elf Grabmalen der Familie auch die Grabstätten der verwandten Familie der Freiherren von Breidbach-Bürresheim sowie den Grabstein eines Dienstmädchens und Kinderfrau der Familie (Elisabeth Birck).

Gagern Gräber kleiner

Die Gräber der Familie von Gagern. Foto: Birgit Gröger

Das Andenken an die Familie wird auch an der Gagernanlage gegenüber der Kirche „St. Martin“ gepflegt. Zwölf Findlinge (riesige Steinbrocken) stehen hier stellvertretend für die zehn Kinder und ihre Eltern Hans Christoph Freiherr von Gagern und seine Ehefrau Caroline, genannt Charlotte.

Gagern Steine kleiner

(Birgit Gröger)

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